Einblicke


Woody

Unser Auftritt in Darmstadt Kranichstein:

Beim Training zuhause in der Reithalle:

Erste Begegnung mit dem Flattervorhang:


Im April 2016 demonstrierten der 12jährige Westfale Woody und ich, was man in etwa 3 Wochen mit regelmäßigem Gelassenheitstraining erreichen kann. Woody war bis M ausgebildet und hatte bereits Turniererfahrung, doch konnte er ein richtig "heißer Ofen" sein, wenn er sich über etwas aufregte. Seine Besitzerin staunte sehr darüber, wie cool ihr Woody vor etwa 1000 Zuschauern blieb, als wir unser kleines Programm präsentierten. Nur den Applaus hatten wir nicht trainiert, wie man im Video sieht. Da machte sich dann doch noch bemerkbar, dass Woodys Großvater ein Englisches Vollblut war...


KARAT

Karats erster Ausflug:

Erste Begegnung mit dem Anhänger:

Mein Streberpony:


Im Herbst 2016 wurde ich von Krämer Pferdesport eingeladen, eine kleine Vorführung zum Thema Jungpferde-Erziehung zu geben. Mein Connemarapony Karat war zu diesem Zeitpunkt 1 Jahr und 4 Monate alt - somit wurde er von mir kurzerhand zum "Demonstrationsobjekt" auserkoren. Nach dem Motto "früh übt sich" machte ich ihn also fit für seine erste Hängerfahrt an einen fremden Ort, wo er zum ersten Mal in seinem Leben auf Publikum und Lautsprecher traf. Unser kleines "Roadmovie" zeigt, was Connemara Karat bei seinem ersten großen Ausflug alles erlebt hat!


Mahonia

Die kleine Connemarastute Mahonia wurde als Jährling aus Irland importiert und zeigte sich anfangs  Menschen gegenüber extrem misstrauisch und kopfscheu. Über mehrere Wochen standen immer wieder Anfassen, Streicheln und Halftern für sie auf dem Programm. So legte sie ihre Angst nach und nach ab und wurde ein "ganz normales" zutrauliches Pony. 

Nur an ihre Beine wollte Mahonia niemanden so wirklich ranlassen, weshalb ich sie in mehreren kleinen Trainingseinheiten auf den ersten Besuch vom Hufschmied vorbereitete. 



Balou

Eines Tages erhielt ich einen Hilferuf aus Thüringen. Balou hatte kurz zuvor sogar die Polizei auf Trab gehalten, weil er auf dem Weg von der Koppel zum Stall abgehauen und durch den Wald in einen Nachbarort gerannt war. Er ließ sich kaum halftern, hatte Angst vor schnellen Bewegungen und Männern, für den Schmied musste man ihn sedieren. Er wurde von der jetzigen Besitzerin beim Händler gekauft und stammt ursprünglich aus Irland.
Ganz klar: dieser unendlich liebe "Bär" hat sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht! Er beschützte seine beiden Körperseiten regelrecht und wollte den Menschen nicht neben sich stehen haben. Große Armbewegungen mit einem Gegenstand in der Hand versetzten ihn in Panik - und genau das machte das Halftern vor allem auf der Koppel zu solch einem Problem. Der kurze Clip fasst unsere ersten beiden Trainingseinheiten zusammen. 



Annifee

Annifee hatte als junges Pferd einen schweren Hängerunfall, bei dem sie einen Schädelbruch erlitt. So kam sie als komplettes "Wrack" zu ihrer jetzigen Besitzerin in den Odenwald, wo sie eine Lebensstellung als wundervolle Zuchtstute fand. Doch auch nach 7 Jahren waren die Bilder vom Unfall in Annifees Kopf präsent, wenn sie den Anhänger nur von Weitem sah! Um das Pferd im Notfall wenigstens in die Klinik fahren zu können, bat mich Besitzerin Heike im Sommer 2015 um Unterstützung. Ich stellte mich auf zahlreiche Fahrten in den Odenwald ein - doch es kam anders! 

Genau zweimal arbeitete ich mit Annifee. Zuerst übten wir das kontrollierte Ein- und Aussteigen und das Stehenbleiben auf dem Hänger. Die Stute war sehr angespannt und fest wie ein Betonpfeiler, aber sie ließ sich wieder vom Menschen dirigieren (statt vorm Anhänger zu steigen oder direkt rückwärts wieder hinaus zu rennen). In der zweiten Trainingseinheit begannen wir, in kleinen Schritten die Rampe zu bewegen und sie dann für wenige Minuten zu schließen, während Annifee mit mir im Hänger stand. 

Heike machte zwischen meinen Besuchen und in den Wochen danach mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld ihre "Hausaufgaben" und arbeitete konsequent weiter und immer weiter. Es ging darum, der Stute durch Wiederholungen und Routine die Angst zu nehmen. Gleichzeitig sollte es immer weiter ein Stückchen Richtung Ziel gehen. Eines Tages erhielt ich dann ein Video, das zeigte, wie Annifee im Hänger eine Runde um den Block gefahren wurde und sich anschließend ruhig und kontrolliert abladen ließ!!!

Die Besitzerin konnte letztendlich den Großteil des Trainings selbst durchführen und ein riesengroßes Problem SELBST lösen! Man kann ihr dazu nur gratulieren und sie kann wirklich stolz auf sich sein. Und ich freue mich sehr, dass ich sie dabei unterstützen konnte! 



Doppellongenkurs - Impressionen

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 Katrin Junker

35305 Grünberg, Hessen

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